Erneut wurden sämtliche der 4.500 Adventskalender des Lions Clubs Salzgitter Schloß Salder in der 21. Auflage dieser Erfolgsgeschichte verkauft. Selbst beim Adventstreff in Salder am dritten Advent 2025 waren keine mehr erhältlich. Daher ist für Ende dieses Jahres geplant, die Auflage um 500 Kalender auf 5.000 zu erhöhen. Um aber die Quote der Gewinne auf dem hohen Niveau zu halten, suchen die Ehrenamtlichen bereits jetzt Unterstützer der guten Sache, die als Spender oder Sponsoren neu einsteigen möchten oder ihr Engagement zu erweitern.
Durch den Reinerlös in Höhe von 15.000,-€ werden eine Vielzahl von gemeinnützige Trägern unterstützt.
Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Ziele des Lions Clubs Salzgitter Schloß Salder e.V. (tatsächlich lautet so der offizielle Name, kurz „Förderverein“) Jens Bogdan nahm gemeinsam mit dem Präsidenten des Lions Clubs, Björn Nahler, die Übergabe der Schecks vor. Die Empfänger der Spenden hatten auch die Möglichkeit, ihre Institutionen und die geförderten Projekte vorzustellen. Da sie davon regen Gebrauch machten, gab es für alle Gäste und Lionsfreunde einen bunten und unterhaltsamen, aber auch höchst informativen Abend.
Die Lebenshilfe Salzgitter wird durch den Erlös des Adventskalenders gefördert, seit es diesen gibt. In diesem Jahr wird die Summe von 1.000,- € für gleich zwei Projekte des Autismus-Teams genutzt. Sandra Müller stellte die breite und vielfältige Angebotspalette der Lebenshilfe vor. Antonia Pietrowski brachten die pädagogischen Ansätze des #gemeinsamzusammen Bauernhof-Nachmittags , für Menschen mit Autismus und deren Angehörige näher und stellte das Kino-Event „Wochenendrebellen“ mit anschließendem Austausch vor, zu dem sie auch herzlich einlud.
Auch die Kindertrauerarbeit Regenbogenweg des Hospiz wurde bereits in der Vergangenheit gelegentlich bedacht. So lag es nahe, auch eine besondere Reflektion zum Thema Trauer, Verlust und Trost im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums mit 1.000,- € zu unterstützen. Workshop und Kreativtag ergänzten eine Lesung für Kinder, Jugendliche und Angehörige.
Alina Falk stellte nicht nur die AWO KiTa Goerdeler Straße vor, sondern auch gleich die Vorzüge des anzuschaffenden Baustein-Spielhauses (1.700,- € Förderung) für den Außenbereich anhand eines mitgebrachten X Block.
Sarah Funke und Cornelia Katschke vom SOS_Mütterzentrum erläuterten die neue Idee, mit der MüZe Karte insbesondere Familien, welche (noch) nicht vom Ganztagsangebot profitieren können, dauerhaft ein preisgünstiges Mittagessen anzubieten. Die Förderung von 1.500,- € hilft, einem Rückzug der Familien aus der Gemeinschaft entgegenzuwirken und das Miteinander zu leben.
Flächendeckend agiert der Rotary Club Salzgitter Wolfenbüttel, vertreten durch Axel Burghardt und Christian Burgdorf. Mit Unterstützung, sowohl der in Salzgitter ansässigen Lions Clubs als auch hier ansässigen Unternehmen ist das Kinderprojekt „Geheimsache Igel“ unterwegs in Grundschulen in der Stadt Salzgitter (wie in der Presse bereits umfassend berichtete). Daher freut sich auch der Lions Club Salzgitter Schloß Salder nun 2026 mit dem gewünschten Solidarbeitrag von 800,-€ zum Kreis der Förderer zu zählen.
Durch die Zusammenlegung der Grundschule Altstadtschule und der Grundschule Wiesenstraße in Salzgitter Bad verdoppelt sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler. Auch zur Teambildung und Stärkung der Gemeinschaft, so berichteten Julia Dorsch und Susanne Bernhard, plant die Schule ein Mitmach-Zirkusprojekt. Dieses wird in Höhe von 2.000,- € gefördert.
Benjamin Speitelsberg, begleitet vom neuen Vorsitzenden Georg Brinschwitz, stellte das Kinderhilfswerk Jumpers – Jugend mit Perspektive gGmbH und insbesondere den erlebnispädagogischen Workshop vor. Sowohl in den Ferien als auch jahresbegleitend erhalten Kinder aus benachteiligten Familien die Möglichkeit, kulturelle Barrieren abzubauen, Perspektiven zu schaffen, sowie Teilhabe und Chancengleichheit zu fördern und damit die Gemeinschaft im Quartier Lebenstedt zu stärken.
Uwe Hilgert vom Kanu-Club Salzgitter schilderte bildhaft, wie dringend die Sanierung des Vereinsheims war. Auch wenn die Stiftung Konrad Fond einen sehr großen Teil der ca. 50,000- € Kosten trug, reichten Rücklagen und Eigenleistung des Vereins einfach nicht aus. So sind sie auch durch Kostensteigerungen während der Bauphase auf finanzielle Unterstützungen anderer wie diese in Höhe von 1.500,- € zur Aufrechterhaltung des Vereinsbetriebes angewiesen.
Ebenso anschaulich beschrieb Carolin Gifhorn vom Familiensportbund Salzgitter den Zustand des alten Spielgerätes auf dem Vereinsgelände bei Ringelheim. Auch hier konnten weitere Förderer gefunden werden, so dass lediglich noch 500,- € fehlten, um das neue Spielgerät anschaffen zu können.
Nur einen Katzensprung entfernt in Lutter am Barenberge, findet das erste Kinder-Mut-Festival statt. Andrea Brandes stellte das Konzept , vor und lud auch alle hier anwesenden Institutionen ein, aktiv am 08.08.2026 mit ihren Vereinen, Jugendgruppen, Familien, Kindern und gern auch Enkelkindern dabei zu sein.
Heidi Funk und Kay Heyer begeisterten mit Ihrer lebhaften Schilderung, welche Aktionen für Kinder beim Mittelaltermarkt durch den Förderverein der Wasserburg, u.a. auch durch die letztjährige Förderung der Lions, bereits 2025 durchgeführt werden und nun durch die Förderung von 1.000,- €
erneut möglich werden. Dass der Lions Club Salzgitter Schloß Salder dafür „an den Pranger“ gestellt wird, sahen alle positiv, bedeutet es doch nur, dass dessen Emblem dort zukünftig auftauchen wird.
Niklas Abraham und Maurice Martong bedankten sich für Unterstützung in Höhe von 700,- € für Jugendfeuerwehr Salzgitter Gebhardshagen und Christoph Molle für die Kinderfeuerwehr Salzgitter Gebhardshagen in Höhe von 800,- € für Faltpavillons, insbesondere für Ausbildungscamps, Zeltlager und weitere Veranstaltungen. Gemeinschaftsgefühl werde dort groß geschrieben und gemeinsame Aktivitäten schweißen einfach zusammen.
Jens Bogdan schloss die Übergabe, also auch eine Gemeinschaftsveranstaltung, die zusammenschweißt. Ausdrücklich dankte er allen GutscheingeberInnen, KäuferInnen sowie den Initiatoren und Ideengebern Wolfgang Jainta und Dr. Thomas Laube.


